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Mit dem eMTB von Jaberg zur Falkenfluh und zurück

Donnerstag, 02. Mai 2024
Falkenfluhloop Mai 2024

Zermatt: Saisonende 2023/24 – Thunersee: Hallo Sommer 2024

Mittwoch, 17. April 2024

Mein 2023 in Bildern 🤙🏻🍀

Montag, 01. Januar 2024
Mein 2023 in Bildern

update zum Artikel „Bonjour Lac d’Arnon“ II

Mittwoch, 30. August 2023

Bereits bei der Planung einer eMTB Tour im 2022 zum Lac d’Arnon bin ich auf einen sehr interessanten Artikel was die gletscherfreien Passübergänge aus den Südtälern des Wallis nach Italien (Aostatal) anbelangt. Ein erstes update im Januar zu den gewandelten hochalpinen Skipisten am Theodulpass (hier).

Hier zum Bericht der eMTB Tour zum Lac d’Arnon

Hier zum originalen Dokument, wo die eisfreien Ering- und Theodulpässe beschrieben werden (Seite 70; vor ca. 5 Jahrhunderten).

Nun habe ich zufällig über einen Blogartikel vom Nationalmuseum zu den Wanderzügen der Walser im Mittelalter einen weiteren Artikel gefunden, den ich gerne für Interessierte teilen möchte:

Zermatt und die Hochalpenpässe von Alfred Lüthi (publiziert Tscherrig AG 1978)

So wie ich das verstanden habe sind die mächtigen Gletscher in unseren Alpen noch vor wenigen Jahrhunderten – vor einer der Klimaverschlechterungen – gar nicht so riesig gewesen?

Zwei Fragen wo ich keine Antworten fand:

1. Was, wenn unsere Vorfahren die sich anbahnende Klimaverschlechterung vor ca 500 Jahren (?) hätten aufhalten wollen, damit die Alpenpässe – eine ihrer Lebensgrundlagen offenbar – eisfrei bleiben? Mit zum Beispiel Unmengen an produzierten CO2, also dem Gegenteil was uns heute aufgetragen wird? 樂

2. Müssen wir mit dem Rückgang der Gletscher anders umgehen als sich auf den Asphalt zu kleben?

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Heutiges update 10.9.2023

Da wird jetzt also im Bündnerland alle paar Minuten ein Bild von einem Gletscher gemacht.

Natürlich hat der SRF Artikel selber und die Aktivität des Fotografen gar nichts um die Klimahysterie zu tun. Oder so …….. aber vielleicht wegen werbewirksamen ‚Klicks‘?

Nein, oder?

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Nur ein bisschen Kopfkino

Aber jetzt stellt Öich vor, noch vor 150 Jahren, als der Gornergratgletscher die Alphütten/Siedlung auf Furi ins Tal zu schieben drohte …..

Das hätte eine Reportage mit Blog für den Fotografen gegeben (gäb‘s schon Internet, Handi, Presse, Werbung)!!

….. Eben

Katastrophe, wenn im Winter 2022/23 das Wetter zum Klima wird? (update Bonjour Lac d’Arnon)

Mittwoch, 11. Januar 2023

Die aktuellen Hysterien um Strommangellage (noch jemandem im Sinn, dass wir trotz anderslautenden kürzlich erst publizierten Rezepten den Backofen nicht vorheizen sollen?) oder jetzt der sogenannten Schneemangellage (weil ein paar Skilifte nicht laufen) erinnert mich daran, dass ich dem Leser meines Blogs mit Publikation der Artikels „Bonjour Lac d’Arnon“ im August 2022 noch ein Update zur Klimaverschlechterung versprach – nein, nicht zum aktuellen Wetter um 2022/23 😉

Flüge mit der Drohne am Trockener Steg und Gornergrat ( Link zu YT ) diesen Herbst und – last but not least – die heute fehlende Piste am Theodulpass oberhalb Zermatt zur Rückkehr aus dem Skigebiet von Cervinia (siehe Bildausschnitt *1) motivierten mich jetzt zum Schreiben dieses Artikels.

*1 Grün schraffierte Flache: aktuell Dezember 22 – Januar 23 keine Piste mehr wegen Gletscherschwund/Steinschlaggefahr? Kartenausschnitt www.matterhornparadise.ch

Eindeutig: der Flug über den Gornergratgletscher zeigt einen deutlichen Rückgang der Gletschermasse und am Theodulpass ( Bild *1) kann der „Pistenskifahrer“ nicht mehr von Plan Maison ( I ) kommend auf der Piste in die Schweiz zurück wedeln (weil der Theodulgletscher an Masse verloren hat?).

Auf meinen Wanderungen/Biketouren in der Region Furi-Schweigmatten-Schwarzsee-Furgg ( Zermatt ) las ich auf Tafeln über die Geschichte des Gornergratgletschers im Wandel der Zeit (interessante Bilddokumente auf den Seiten 3+5 ):

KOPFKINO Bewohner der Alp Furi hätten 1800-1860 schon iPhones/Samsungs/Facebook/Instagram gehabt 😉

Link zum Dokumentenausschnitt im Text

Nun aber zurück zum eigentlichen Grund für diesen Post.

Bei meinen Recherchen zur eMTB Tour zum Lac d’Arnon (Routenalternativen) stolperte ich im Netz über einen interessanten Artikel zum Saanenland aus dem Hinkende Bot oder auch Historischer Kalender ( 1, 2 ). In der Ausgabe Nummer 285 (2012) steht unter „Bern ehemals und heute: Saanen an der Sprachgrenze“ zu lesen, dass wichtige und stark frequentierte Passübergänge wegen der Klimaverschlechterung (Klimakrise!) unpassierbar werden und so hunderte Jahre lang in Vergessenheit gerieten. So zum Beispiel der eisfreie Theodulpass als Übergang oberhalb Zermatt ins italienische Aostatal.

Nein, nicht irgendwann vor Christi Geburt! Vor nur 400 Jahren :-/

Krass kurz her

Hier der Link zum originalen Dokument bezogen bei e-periodica.ch

Ob vor über 400 Jahren in mittleren Lagen Skilifte haben betrieben werden können weiss ich nicht. Sicher ist aber, dass das Fehlen von Vielem einige Leute vor hysterischem Tun und Posten abhielt. 😉

Bonjour Lac d‘Arnon

Samstag, 13. August 2022

Für heute hatte ich mir eine eMTB Tour in der Nähe von Gstaad zusammengestellt.

Zum Lac d‘Arnon sollte es gehen. Rasch findet man mit Google Routen zum Arnensee, die aber nicht so meine Sache sind (direkter Weg Gstaad-Feutersoey-Arnensee).

Hier eine Beschreibung zum Arnensee aus Wikipedia

Tourbeschreibung

Heute eine Tour über die Sprachgrenze. Start im neuen Parkhaus in Saanen oder wie ich im Parkhaus Unter Gstaad. In beiden kann mit verschiedenen Apps bezahlt werden.

Heute an einem Sommersamstag beginnt die Challenge bereits aus der Fussgängerzone in Gstaad Richtung Gsteig zu kommen 😂 Dabei folge ich der markierten Veloroute.

Von Gsteig auf der Passstrasse kontinuierlicher Anstieg ( heute Vormittag kaum Verkehr! ) bis zur Talstation am Col du Pillon. Kurz nach Pt 1546 rechts abzweigen und nach kurzer Strecke nochmal rechts in Wander-/Karrweg nach Le Rard einbiegen. Dem Wanderweg bis Pt 1714 folgen

Jetzt entgegen der Route MTB 590 Beschilderung oberhalb des Lac Retaud bis zur Alp Isenau fahren (zeitweise heraufordernder Untergrund 🤪 ). Unter dem gleichnamigen Skilifttrasse Richtung Les Andérets bis zur Alp Chalet Vieux (Pt 1949). Ein kurzer Schwatz mit dem Senn lohnt sich.

Abstieg zum Col de Voré und dann zu den Alphütten von Seeberg. Ein Traum als Trail bis ans Ufer des Lac d’Arnon (Pt 1552). Gemächlich auf der linken Seite des Arnensee und über die Staumauer zu Pt 1572.

Jetzt wird’s flowig 😍 : entlang am Tschärzisbach durchs Schwänd, Tuxsberg, Wintermatte nach Feutersoey (Respekt: die Trails des Wanderweges sind ab Tuxsberg für Biker verboten ☝🏻 ). Ich habe die ausgeschilderte Bikeroute zurück nach Gstaad gewählt.

Fazit: Etwas hoher Teerbelaganteil aber die Trails ( up/down) entschädigen dafür (bikergrinsen)!

Daten: 3.5H, 48 KM, 1150 HM, 377 wh

Zur Tourbeschreibung bei Komoot

18.8.2022 update

Was für eine tolle Gelegenheit.

Zufällig fand ich ein Set von der südafrikanisch-schweizerischen Musikproduzentin und House-DJ Nora En Pure (Link zu Ihrem Spotify Profil) oder hier Nora En Pure bei Wikipedia.

Sie hat 2021 am Lac d‘Arnon ein 95 Minuten Set «Arnensee» gespielt was bei YouTube veröffentlicht ist. Cool.

Später auch interessant zu lesen:

 Es wird auch noch etwas zu dieser existenzvernichtenden Klimaverschlechterung vor über 400 Jahren zu lesen sein: „…. Passübergänge gerieten in völlige Vergessenheit wie auch die daran wohnhaften Menschen und ihre alten Beziehungen“.

Alles ausserhalb Instagram, Facebook und mehr oder weniger staatlich gelenkten Presseerzeugnissen passiert!

Schwungvolles Silvester mit tollem Start ins 2022

Freitag, 31. Dezember 2021

Ich wünsche allen Freunden und Followern mit einem 3D-Bild vom „halbnebligen Thunersee“ von heute alles Gute zum Jahreswechsel.

Klick ins Bild für die 3D-Ansicht

Gesucht. Gefunden. Bezwungen. Höllweg nach Merligen

Samstag, 30. Oktober 2021

Langsam verblassen die Farben an den Bäumen. Viele haben die Blätter – insbesondere in der Höhe – schon fallen lassen. In den Städten funktionieren die Laubbläser wieder.

Hier in der Höhe des Justistal wird es ruhiger. Zu hören sind Hirsche und an den Bäumen das Rascheln der trockenen Blätter im Wind ……. und meine Drohne 😉

Vorbei die „Heerscharen“ von Wanderern, zu viele derer mit dem eigenen Auto bis ins Grön oder sogar eingangs des Hochplateaus gefahren sind (es werden wohl alle ordentlich den Zoll für diese Privatstrassen bezahlt haben? Steht für alle Versäumer dafür in Merligen unten diese Guillotine ?). Und ja, auch da die vielen neuen, modernen „Nomaden“ mit ihren Campern.

Das Wetter (nicht das Klima) soll dieses Wochenende kippen. Gelegenheit für eine Tour mit dem eMTB auf den Trails des rechten Thunerseeufer bis in die Mitte des Justistal.

Dort auf einer Höhe von 1430 wollte ich mit meinem neuen Spielzeug ein paar erste Flüge machen.

Weiss jemand wie die Alp/Hütte unterhalb des Oberen Rossschatte heisst? Sie liegt etwa mittig des Tales an der Flanke des Sigriswiler Rothorn. Nennt man sie obere Rossschattenhütte?

Zurück an den Thunersee bieten sich im Moment nicht so viele Alternativen, da viele Trails wegen Schutzwaldpflege, teils seit Wochen, gesperrt werden mussten.

Ich wählte darum die Forststrasse, welche vom Grön nach Merligen führt ( in vielen Wanderrouten von Merligen bis an die Sichle und ins Eriz beschrieben ) und stoppte beim markanten Rechtsknick bevor die Brücke über den Grönbach führt: ein kleines Holzschild beschrieben mit „Höllweg“ hatte ich bisher in den letzten Jahrzehnten hier übersehen.

Der Höllweg folgt auf der linken Seite ziemlich genau der Falllinie des Grönbach bis Merligen. Für mich waren ca. 90% des herrlichen Trails fahrbar. Dazwischen auch mal so verblockt, dass ich lieber schiebe 😉 Aber die wilde Natur jetzt mit den Herbstfarben ist phänomenal. Für Biker noch einen Hinweis: es hat immer wieder Armierungseisen, die bis 5-10 Zentimeter aus dem Boden ragen in ihrer Aufgabe die Holzstufen zu stützen. Ein direkter Kontakt mit dem Pnö wird diesem sicher schaden 🙁

Am Schluss habe ich mich gefragt, ob dies wohl in früherer Zeit einer der ersten Verbindungswege Merligen – Grön war? Leider habe ich nichts verwertbares gefunden. Alle Wanderportale beschreiben bloss den Aufstieg von Merligen auf der rechten Seite des Grönbach bis zur Alphütte Grön.

Wenn du jeden Morgen nach dem Aufstehen …….

Samstag, 16. Oktober 2021

…. diesen Hoger Eingangs Simmental zwischen dem prächtigen Niesen und der Flanke östlich vom Stockhorn siehst.

Dann willst du von da auch dein Schlafzimmerfenster sehen ( oder zumindest sagen dort wär‘s). Irgendwann.

Rinderalp im herbstlichen Kleid 

Downhill über Nordflanke vorbei am zauberhaften Aegelsee zurück nach Diemtigen und Thun.

Bäämm – Samstag !

Samstag, 18. September 2021